
Winterwanderung im „Sörenberg“
Sörenberg–Fluehütte–Schwendeli–Totmoos–Bödili–Sörenberg
Die Wanderung im UNESCO Welterbe Entlebuch war der Start zu unseren Tätigkeiten im Jahr 2025. Nach problemloser Anfahrt mit Bus und Bahn und dem vorgängig bestellten Kafi/Gipfeli im Restaurant Alpenrösli war nun fertig lustig.
Um 10.30 Uhr starteten sechzehn NFMler und ein Vierbeiner bei herrlichen Winterverhältnissen zur recht sportlichen Rundwanderung in Sörenberg.
Zuerst ging es noch recht gemächlich vom Dorfzentrum hinaus zu den letzten Häusern, um anschliessend immer tiefer in die Natur einzutauchen.
Die gut hergerichtete Wanderung bot unserer Gruppe gleichwohl einige knifflige Stellen, die wir zu meistern hatten. Vereiste Bachläufe wurden dank gegenseitiger Hilfeleistung ohne grosse Schwierigkeiten überwunden.
Nun folgten zwei steilere Abschnitte. Jede/r bewältigte die Höhendifferenz in seinem gewohnten Schritt.
Gerade zur Mittagszeit hatten wir es zum Schwendeli geschafft und alle suchten sich eine geeignete Bleibe zum Picknick aus dem Rucksack.
Eine atemberaubende Aussicht auf die Brienzer Rothornkette, hinüber auf das Skigebiet Rossweid und zu guter Letzt talauswärts zum Schibegütsch, der Schrattenfluh mit Hengst, liessen einen die Cervelats vor lauter Eindrücken fast zum Filet werden!
Interessant: oberhalb unseres Rastplatzes befand sich eine besondere Gegebenheit. 1910 donnerten hier rund 1,5 Millionen/m³ Material den Berg hinunter und blieben lose liegen. Bei starken Regenfällen besteht nach wie vor die Gefahr, dass abgelagertes Geröll als Murgang zu Tal rutschen könnte.
Nun ging es gemütlich mit Blick zum Giswilerstock ins Naturschutzgebiet Totmoos. Weiter auf der im Winter für den Verkehr gesperrten Panorama Passstrasse hinab und durch den Emmenwald hinunter zum „Bödili“, um anschliessend die Talstation der Brienzer Rothorn Luftseilbahn zu erreichen.
Auf die Sonderfahrt von fünfzehn Franken auf den erwähnten Berggipfel mussten wir leider aus Zeitgründen verzichten.
Auf dem idyllischen Winterwanderweg ging es nun mehrheitlich entlang der Waldemme, die am Nordhang (Emmensprung) des Rothorns entspringt, zurück ins Dorf Sörenberg.
Nach Bewältigung einer Strecke von ungefähr zehn Kilometer und einem Auf- und Ab von je vierhundert Höhenmetern war man sich einig:
Der Start ins neue Vereinsjahr war definitiv geglückt!

